Spaziergänge im Dunkeln
Worauf kommt es an, wenn man im Dunkeln mit dem Hund spazieren geht?
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Geht man einer Strasse entlang, helfen
Reflektorgeschirr oder Reflektorweste für den Hund, um von Auto-, Mofa-
und Velofahrern frühzeitig gesehen zu werden. Reflektierende Streifen an der eigenen Jacke
bzw. eine Reflektorenweste zum schnellen Überziehen gehören (mit und ohne Vierbeiner) ebenfalls
zur Grundausrüstung.
Blinklichter (allein) machen in dieser Situation
weniger Sinn, da die verschiedenen Verkehrsteilnehmer schon mit zahlreichen
anderen Lichtern konfrontiert sind und ein Blinkhalsband nicht zwingend als
Hund erkannt wird.
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Blinkhalsband oder Blinkanhänger können für den
Hundehalter selber sinnvoll sein. Ist man mit seinem (dunkelhaarigen) Hund auf
unbeleuchteten Wegen unterwegs, helfen einem diese Hilfsmittel bei der Ortung seines Tieres.
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Deshalb sollte man immer eine Taschenlampe dabei haben, egal wo man spazieren geht.
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Sehr praktisch sind Stirnlampen,
da man so die Hände frei hat. |
Besonders zu beachten ist, dass sich
Hunde schon in der Dämmerung anders als tagsüber verhalten.
Zuerst einmal zeigt sich der Jagdinstinkt
verstärkt. In der Nacht sehen darüber hinaus bekannte Dinge wie Baumstrünke,
Abfallcontainer oder andere Gegenstände mit ihren "unheimlichen" Schatten
für den Hund plötzlich bedrohlich aus. Der Hund ist angespannter als am Tag. Entgegenkommende Passanten, welche
mit Kopfbedeckungen, Handschuhen, Schirm oder Stock unterwegs sind, wirken
im Dunkeln auf Hunde schneller beängstigend.
Etliche tagsüber
verträgliche Hunde reagieren in solchen Momenten entweder mit Zurückweichen,
Verbellen oder mit "Flucht nach vorne", also Attacke auf Mensch und/oder Artgenosse.
Dies lässt sich durch Voraussicht besser verhindern.
Aus Sicherheitsgründen gehört der Hund ab dem Eindunkeln und bis nach dem Morgengrauen konsequent an die Leine.